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Allgemeine Informationen

Die die Bestattung Verstorbener regelnden Bestimmungen richten sich nach den Bestattungsgesetzen
sowie den
hiezu erlassenen Durchfhrungsverordnungen der neun sterreichischen Bundeslnder.

In allen Bestattungsgesetzen, in denen im allgemeinen nur jene Bestimmungen differieren, die sich
auf das regionale
Brauchtum beziehen, ist zwingend vorgeschrieben, das jede Leiche innerhalb einer bestimmten Frist zu
bestatten ist.
Vor der Bestattung mu jedoch bei jeder Leiche eine Totenbeschau vorgenommen werden.

Zulssige Bestattungsarten sind die Erd- oder die Feuerbestattung. Ob eine Erd- oder Feuerbestattung
durchgefhrt
werden soll, hngt von der Entscheidung der Angehrigen beziehungsweise des Bestellers ab, wenn
nicht der
Verstorbene bereits zu Lebzeiten ber die Art seiner Bestattung entschieden hat.

Jede Leiche oder Leichenasche ist in einer Bestattungsanlage (Friedhof, Urnenhain) zu bestatten.
Auerhalb eines
Friedhofes oder Urnenhaines darf eine Leiche oder Leichenasche nur unter bestimmten Voraussetzungen
bestattet
werden. Das Verstreuen der Asche ist in sterreich nicht erlaubt.

Rechtstrger einer Bestattungsanlage kann eine Gemeinde, eine Kirche oder eine Religionsgemeinschaft
sein, die fr
ihren Friedhof eine Friefhofsordnung zu erlassen hat.

Aufgrund des Personenstandsgesetzes ist jeder Todesfall dem fr den Sterbeort zustndigen Standesamt
anzuzeigen.
Zu dieser Anzeige ist ein bestimmter Personenkreis verpflichtet, gegebenenfalls - regional
unterschiedlich geregelt -
bernimmt auch der Bestatter die Beurkundung des Todesfalles.

Unabhngig davon, ob sich der Todesfall in einem Wohnhaus, in einer Krankenanstalt bzw. einem
Pensionisten-,
Pflege- oder Altenwohnheim oder an einem anderen Ort ereignet hat, sollte man sich mglichst
unverzglich an einen
Bestatter wenden, damit die erforderlichen Veranlassungen getroffen werden knnen. Der nach den
Bestimmungen
der Gewerbeordnung zur Ausbung des Gewerbes befugte Bestatter gewhrleistet aufgrund seiner
Ausbildung und
seines Fachwissens nicht nur die einwandfreie Durchfhrung des ihm erteilten Auftrages, er ist auch
im Rahmen
seines Kundendienstes bestrebt, den Hinterbliebenen bei der Erledigung der vor oder nach der
Bestattungsdurchfhrung erforderlichen Wege behilflich zu sein.

Die Aufnahme des Todesfalles, das heit die Entgegennahme von Bestellungen auf Leistungen des
Bestattungsgewerbes, sollte grundstzlich in den Geschftsrumen des Bestatters erfolgen. Die
Gewerbeordnung
sieht jedoch vor, dass der Bestatter auf ausdrcklichen Wunsch der Hinterbliebenen (des Bestellers)
den Auftrag zur
Durchfhrung von Bestattungsleistungen auch auerhalb seiner Betriebssttte (Hausbesuche)
entgegennehmen darf.

Gem den Bestimmungen der Gewerbeordnung hat jeder Landeshauptmann der neun Bundeslnder durch
Verordnung einen Hchsttarif fr das Bestattergewerbe in seinem Bundesland festzusetzen. Der
Bestatter darf die
Anstze dieses Landeshchsttarifes jedoch nur in dem Ausma anwenden, das seinen erbrachten
Leistungen
entspricht. Der Hchsttarif ist in den Geschftsrumen des Bestatters auszuhngen.

Jeder Todesfall erfordert Manahmen, die in einer bestimmten Reihenfolge innerhalb eines begrenzten
Zeitraumes zu
treffen sind. Bezglich der Reihenfolge dieser Manahmen bei einem Todesfall im Wohnhaus,
Krankenhaus oder an
einem anderen Ort wird auf die folgenden Informationen verwiesen.

 

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