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Trauerredner - Nachrufsprecher

Wenn der/die Verstorbene ohne religises Bekenntnis war bzw. keiner Religionsgemeinschaft angehrte, besteht die Mglichkeit, fr die Trauerfeier einen Trauerredner zu engagieren, der die Persnlichkeit und das Leben und Wirken des/der Verstorbenen im Namen der Angehrigen und im Kontext ihrer Lebens- und Wertewelt in freier Rede ffentlich wrdigt. Aber auch im Kontext einer religis-konfessionell oder sonstwie weltanschaulich ausgerichteten Trauerfeier nimmt der Trauerredner seine Aufgabe situationsgerecht und kundenorientiert wahr.

Seit 1975 vermittelt die Agentur Stockmeier Trauerredner und Trauerrednerinnen, die psychologisch und rhetorisch hochqualifiziert und einem hohen Berufsethos verpflichtet sind.

Agentur Stockmeier

Leitung: Elfriede Stockmeier

T +43 (0) 2274 219 31
F +43 (0) 2274 219 37
M +43 (0) 664 18 38 480

office@astockmeier.at

www.agentur-stockmeier.at


Aus der Philosophie der Agentur Stockmeier:

Welches Selbstverstndnis bestimmt unseren Dienst als Trauerredner?

1. Wir verstehen unseren Dienst vornehmlich als Dienst am Menschen. Die uns anvertraute Aufgabe ist dem Wertekanon des humanistischen Menschenbildes verpflichtet und lebt von der berzeugung, da eine individuell gestaltete Abschiedsfeier den Verstorbenen ehrt und die Trauernden zu trsten vermag; persnlich gestaltete Feiern und Rituale zu allen Lebenswenden (rites de passage) sind Ausdruck der Lebenskultur der Betroffenen, geben Halt und Orientierung und knnen verwandelnde und sinnstiftende Kraft haben.

2. Wir wollen den Verstorbenen beim Namen rufen, ihn selber und das, was er seinen Lieben bedeutet, zur Sprache bringen, und zwar in der Sprache, die diejenigen an-spricht, mit denen der Verstorbene sein Leben oder bedeutsame Wegstrecken seines Lebens geteilt hat (Familie, Freunde, Kollegen etc.). Das Leben jedes Menschen ist einmalig, jeder Mensch unaustauschbar: Individuum. Auch der Todesfall als solcher und die Situation der Hinterbliebenen ist einmalig. Daher ist auch jede Trauerrede einmalig und unter rhetorischem Gesichtspunkt eine genuin situationsgebundene Rede mageschneidert nicht nur nach Magabe von curriculum vitae (Lebenslauf), sondern auch im Hinblick auf die rednerischen Mittel und die Gewichtung der unterschiedlichen Funktionen, die eine ffentliche Trauerfeier haben kann.

3. Wir sind bereit, uns den Menschen mit ihren unterschiedlichsten Gefhlen in einer Krisensituation zu ffnen; wir sind bereit, Menschen wirklich zuzuhren, und zwar so, da sie sich uns auch anvertrauen knnen. Das Vertrauen, das uns die Angehrigen schenken, autorisiert uns allererst zur genuin stellvertretenden Funktion in diesem Dienst und darf niemals verletzt werden.

4. Wir sind primr unserem Berufsethos und den Menschen verpflichtet, die wir im Hinblick auf die zu gestaltende Trauerrede und die zu gestaltende ffentliche Trauerfeier mit unserem Dienst begleiten. Wir sind an keine Weisung einer Institution, Partei etc. gebunden. In Zusammenarbeit und Abstimmung mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Bestattungen beraten wir die Angehrigen in Fragen der individuellen Gestaltung der Trauerfeier und stehen dieser in der Regel verantwortlich vor.

5. Ursprung und Mitte des kulturellen Gedchtnisses einer Gesellschaft ist das Totengedenken. Kultur ist wesentlich Erinnerung: Die Welt und kultureller Sinn entsteht dem Menschen nur im Leben der Erinnerungsspuren (Jan Assmann) insofern nehmen wir Trauerredner bewut ein kulturelles und gesellschaftliches Mandat wahr, anla- und situationsbezogen.


 

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